Randori

Randori bedeutet wörtlich, das Chaos nehmen und ist eine Übungsform des Kampfes im Budo, den japanischen Kampfkünsten. Beim Randori geht es nicht um gewinnen oder verlieren, sondern darum die zuvor erlernten Techniken im Fluss des Kampfes anwenden zu lernen.

Zwei oder mehr Praktizierende finden sich zusammen, um in meist lockerer Form, die erlernten Techniken im Randori anzuwenden und auch spielerisch zu improvisieren.

Der Lehrer kann Einschränkungen und Ergänzungen zum Ablauf des Randori einbringen. Er kann sowohl die Angriffstechniken, als auch die Verteidigungstechniken zu Übungszwecken einschränken. Ferner gibt es verschiedene Formen des Randori:

  • Bodenrandori (mit dem Ziel den Partner in einer bestimmten Lage festzuhalten, oder ihn zur Aufgabe zu bringen, ähnelt äußerlich dem Ringkampf),

  • Wurfrandori (abwechselndes Werfen aus der Bewegung),

  • Selbstverteidigungsrandori (freie Angriffe und freie Abwehr)

 

Ein Randori wird von strenger Etikette bestimmt. So findet vor Beginn und am Ende eine formelle Begrüßung (Verneigung voreinander und dem Lehrer) statt. In manchen Dojos, vor allem in Japan, aber auch im Hokkai-Dojo wird zu längeren Randori-Übungen rhythmische, meditative Hintergrundmusik abgespielt.

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© Dennis Herold